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Flexibel, aber nicht dehnbar

Sieht aus wie ein Reif, ist aber keiner: Armschmuck Flex

Armschmuck Flex

Man trägt wieder Armschmuck. Darunter verstehen zwar viele Damen heute die modische Handtasche, aber es darf auch wieder Güldenes sein. Da gibt es im Grunde nur zwei Möglichkeiten: entweder ein Armreif oder ein Gliederarmband, das am Handgelenk hängt. Jetzt gibt es ein Mittelding zwischen beiden, das aussieht wie ein Reif, aber ein aus etwa 40 Gliedern bestehendes Band ist. Es ist geschmeidig und in sich höchst flexibel, aber nicht dehnbar, außerdem transparent, denn man kann den Arm der Trägerin darunter erkennen.

Einfach nur Flex nennt Goldschmiedemeister Thomas Heinz sein neues Stück, es ist wie die meisten seiner Kreationen eine Kombination aus innovativer Technik, ungewöhnlichen Materialien und einfallsreichem Design. Auf der Oberseite des Bands ziehen Brillanten eine endlose Glanzlinie über die goldenen Glieder. Nicht einfach in Wellen von einer Seite auf die andere, sondern dem idealen Schnitt folgend – das wirkt deutlich kurzweiliger. Schaut man genauer hin, erkennt man zwischen den acht Millimeter hoch aufragenden Gliedern hauchfeine transparente Verbindungen, die gleichzeitig als Abstandshalter dienen. Sie sind das Geheimnis der Flexibilität. Es handelt sich um Silikon-Röhrchen, die zwei 0,9 Millimeter starke Litzen aus Edelstahl ummanteln. Wenn auf diesen die goldenen Einzelglieder abwechselnd mit den etwa 4,5 Millimeter langen Röhrchen aufgefädelt sind, werden sie am Schloss verlötet, und zwar so, dass die Röhrchen unter leichtem Druck stehen. Die Spannung verhindert, dass man die Litzen sieht oder ein winziger Abstand entstehen könnte.

Die Grundform für die Glieder ist eine Art überhöhte Navette, in die unten bereits die Ösen zum Einfädeln der beiden Litzen eingearbeitet sind. Diese Form wird gegossen, und zwar so oft, wie man es für das jeweilige Schmuckstück braucht. Es wird jeweils angemessen, für die Standardlänge von 19 Zentimeter braucht Heinz 40 Stück. Diese zweidimensionalen Gebilde aus 750er Gold (18 Karat) schneidet er jetzt an der Stelle auf dem oberen Rand von Hand auf, wo später die Fassung für den kleinen Brillanten sitzen wird. Danach verdreht er das eine Ende um 90 Grad, so dass es mit der mattierten Breitseite nach oben zeigt, und biegt es ein wenig in die dritte Dimension. Jetzt erkennt man bereits, dass die Breite genau dem Durchmesser der Steinfassung entspricht. Die wird jetzt zwischen die beiden ungleichen Enden der Navette gelötet. Da schon für ein Standardband 40 Diamanten gebraucht werden, lohnt sich für den Goldschmied sogar das Herstellen eigener Werkzeuge: Eine Fassungsschließe sorgt für rationelles Arbeiten. Die Schmalseite der Navette wird zuletzt poliert und bildet einen reizvollen Kontrast zu ihrem mattierten Gegenstück auf der anderen Seite der Fassung.

Das 2,3 Zentimeter breite Flex trägt sich sehr angenehm, und wichtig für ein Armband ist, dass man nicht damit hängenbleibt. Das passiert hier nicht, denn die Glieder sind wunderbar abgerundet und unten bombiert, was den Tragekomfort noch mal erhöht. Das Gewicht der etwa 45 Gramm Gold ist kaum zu spüren, von den 40 Brillis mit jeweils 0,035 Karat ganz zu schweigen. Der einzige Nachteil: Die Dame kann das Band nicht allein anlegen, weil man dazu zwei Hände braucht. Das ist dem Schloss geschuldet, bei dem man durch ein Überdehnen des Radius die Schließe von unten in die Führung einschnappen lässt. Als Plus stehen dagegen die Unauffälligkeit des Verschlusses, den man im Gegensatz zu einem Kastenschloss kaum sieht, außerdem kann man seinetwegen das Flex nicht verlieren, weil es sich niemals unabsichtlich öffnet. Daher spricht alles dafür, sich das filigrane Band, das in Standardgröße 5700 Euro kostet, erst schenken und dann möglichst oft anlegen zu lassen.

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